Freitag, 23. Mai 2014

Reisebericht Teil 1

Viele von euch warten ja schon heißersehnt auf meinen Reisebericht und so will ich euch endlich nicht mehr länger auf die Folter spannen. Der Alltag hatte mich dann doch rasch wieder eingeholt und der viel zu frühe Tod meiner lieben Kollegin Nadine kurz nach unserer Ankunft waren dann doch etwas zu viel :-( 

Zu dem plagte mich NACH der Reise die Seekrankheit. Wahnsinn! Ich hab das von etlichen Kolleginnen gehört, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, hätte ich kein Wort davon geglaubt. Auf dem Schiff ging es mir blendend, ich hab geschlafen wie ein Baby und nichts, aber auch gar nichts gemerkt. Kaum daheim angekommen, schwankte die ganze Welt und wollte damit nicht mehr aufhören. *ööööörks* Nun scheine ich wieder einigermaßen festen Boden unter den Füßen zu haben und es geht mir besser.

Eines noch vorne weg, da schon Nachfragen kamen, jaaaa, ich werde nächste Woche noch eine Sammelbestellung aufgeben, falls ihr noch dringend etwas braucht, lasst es mich übers Wochenende wissen.

Da ich während der Reise im Urlaubsmodus war und zudem nur meine kleine Kompaktkamera dabei hatte, weil ich mir das Geschleppe nicht antun wollte, bin ich umso froher, dass meine liebste Reisebegleitung Moni, den Part des rasenden Reporters für mich übernommen hatte. Fast alle Bilder, die ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde, stammen von ihr. DAAAAANKE Liebes, dass ich einfach nur genießen konnte und du alles durch deine Linse für mich angeschaut hast.

Am Samstag (03.05) brach der Tag für uns schon recht früh an, unser Flieger ging um 10.45 von Frankfurt aus, da wir aber eh total überdreht vor Aufregung waren, hat uns das dann gar nicht weiter gestört.

Stampin'up hatte uns alle in den A380 gebucht, von der Größe waren wir dann schon mal Recht beeindruckt gewesen :-) Der Fensterplatz war zwar an sich toll, aber da er direkt beim Flügel war, auch sehr laut, wenn sich die Klappen bewegten.


Aber vor dem Abflug (und VOR der Sicherheitskontrolle) erst mal noch ein Sektchen. Das hatten wir uns auch romantischer vorgestellt, auf einer gemütlichen Couch mit lieblicher Hintergrundmusik. Aber egal, wir waren so gut drauf, das tat unserer guten Laune keinen Abbruch.


10 Stunden, etlichen Filmen und einer großen Mütze Schlaf später, wurde es spannend: Landeanflug auf Miami.


Gefühlte 12.000 Folgen CSI Miami offenbarten mir eines: alles GELOGEN. Dort scheint gar nicht die Sonne! Von wegen Sunshine State! Es goß wie aus Kübeln. DAS war mal ein Empfang *lach*. Gott sei Dank standen wir trocken, während wir noch Äonen auf unseren Shuttle-Bus warten mussten. Man hat ja schon viel über amerikanische Sicherheitskontrollen gehört, aber man kann sich nicht vorstellen WIE streng sie tatsächlich sind. Von beiden Händen Flächenabdruck, beide Daumen wurden eingescannt, in die Kamera muss man schauen, Haare vor, Haare zurück und NEIN es reicht auf der Erklärung nicht, wenn man nur den Namen des Hotels angibt (wie wenn es in Ft. Lauderdale MEHR wie ein Hyatt Regency Pier 66 gäbe *maul*). Wo kriegt man dann so schnell den Straßennamen heraus? Echt lustig. Alle paar Meter wurde der Pass kontrolliert, man fühlte sich schon wie ein Schwerverbrecher, obwohl man gar nichts angestellt hat.

Aber dann waren wir endlich an unserem ersten Etappen-Ziel angelangt, besagtem Hyatt in Ft. Lauderdale.
Nachdem unser äußerst liebenswürdiger Hotelboy Evan registriert hatte, dass ich in Damenbegleitung angereist kam, fragte er, ob wir das Zimmer nicht tauschen möchten.

Wir waren dann zwar nicht im Turm mit Blick auf den Hafen...


... hatten dafür aber eine großzügige Suite mit zwei Kingsize-Betten, einem Bad so groß wie daheim mein Schlafzimmer und begehbarer Dusche in die unser Bad zuhause bequem darin Platz gefunden hätte und eine ruhige und schöne Aussicht auf den Hotelpool.


Palmen direkt vor dem Balkon, was will man mehr. Da hätten wir es auch noch ein Weilchen ausgehalten.


Abends sind wir noch ein bisschen auf Fotosafari gegangen, mir gefallen die amerikanischen Autos ja schon immer und was da auf dem Hotelparkplatz stand, lässt dann mein Herz höher schlagen *grins*. DAS nenn ich mal 'nen Kühlergrill. Mir käme es niiiie in den Sinn, mir einen Kleinwagen oder so ein Kombi-Gedöns zu kaufen, nichts gegen Passat und Co, aber fahren möchte ich das nicht. Da ist mir mein heißgeliebter Geländewagen tausendmal lieber *grins*... aber gegen sowas könnte ich mir sogar vorstellen, ihn einzutauschen. Gut, das Problem mit dem Sprit wäre noch zu klären... aber sonst....




Damir, der charmante und witzige niederländische Geschäftsstellenleiter und seine reizende Frau Alexandra leisteten uns beim Frühstück auf der Poolterrasse Gesellschaft. Mit ihnen hatten wir tagszuvor schon einen netten  und sehr lustigen Abend in der Hotellobby verbracht und so konnten wir unsere Gespräche gleich fortsetzen.


Das Frühstück an sich konnte man jetzt kein Highlight nennen, aber die Sonne und die überaus angenehme Gesellschaft machte das locker wieder wett :-) Was ihr vor Damir stehen seht, ist ein "Monster"-Protein-Shake, wir warteten die ganze Zeit darauf, dass er sich in etwas Hulk-ähnliches verwandelt *lach*, aber er hat mir glaubhaft versichert, es hätte bei seinen Oberarmen schon gut gewirkt *kicher*


Besuch bekamen wir dann noch von einem meiner Lieblingstiere :-) Das lief einfach am Pool herum und tat sich an den roten Blättern gütlich.


Dann hieß es aber schon wieder Koffer packen und auschecken, um 12.00 Uhr fuhr unser Shuttlebus zum Anlegehafen. Davon berichte ich euch aber im nächsten Post.

Kreative Grüße
Eure Bine
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nächste Sammelbestellung am 27. Mai
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